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Uraufführung «Gedehnte Zeit» von Nehad El-Sayed am 15.11.2015 — ein Konzert in völliger Dunkelheit in Kooperation mit dem schweizerischen Blinden- und Sehbehinderten Verband  [mehr...]

«Zusammenklänge» — Workshop und Konzertreihe mit Peter Dellbrügger im Philosophicum Basel  [mehr...]

„West-Östlicher Divan“ — Konzertmitschnitt des SWR  [mehr...]

„Munch-Sonate“ — Faust Quartett konzipiert Gesamtkunstwerk zum Munch Jubiläum 2013  [mehr...]

„FarbKlang“ — Faust Quartett gründet Konzertreihe in Basel  [mehr...]

Radio Swiss Classic präsentiert…  [mehr...]

Klangexperiment — Zusammenarbeit mit Violinart Akademie  [mehr...]

Auf Einladung der Deutschen Botschaft in Oslo  [mehr...]


Pressestimmen 2010
Faust Quartett mit Poesie in reizvollen Klangfarben - Preisgekröntes Quartett und herausragende Solisten: Bernd Glemser mit dem Faust Quartett und Dimitri Ashkenazy.
Einen Konzertabend von außergewöhnlicher musikalischer Brillanz hat das „Faust Quartett plus“ im Laienrefektorium des Klosters Maulbronn gestaltet. […] Zum Programm-Auftakt gab’s Haydns „Reiterquartett“. Die erfrischend dargebotene ‚Reiter‘-Rhytmik im Eröffnungs-Allegro, die episch breit ausgezogene Trauer-Feierlichkeit im Largo, die imposante Vielgestaltigkeit im dritten Satz und die mit explodierendem Temperament angefachte Leidenschaftlichkeit im abschließenden Finale demonstrierten eindrucksvoll die Qualitäten der vier Streicher. Sie zeigten beispielhaft, wie man Klangfiguren aus dem Inneren des musikalischen Geschehens entwickelt und mit intensiver Sinnlichkeit ausstattet… Fürwahr meisterlich auch die Interpretation des Mozartschen Klarinettenquintetts mit den „Faust“-Streichern und Dimitri Ashkenazy – einem Klarinettisten, dem zwar (noch) der Nimbus einer Berühmtheit fehlt, der aber durchaus in einer Reihe mit Sharon Kam oder Sabine Meyer genannt werden kann. […]
(Pforzheimer Zeitung, 13.09.2010)
Ein liebendes Cello, von Geigen verhöhnt – Kammerkonzert mit dem Faust Quartett und der Pianistin Cordelia Höfer
[…] Die „Italienische Serenade“ von Hugo Wolf, ein Rondo in Molto-Vivo-Stimmung, vereinte in der Interpretation den intimen kammermusikalischen Gedanken mit einer eleganten Verve, welche sie dem kongenialen Musiziergeist des Streicherteams verdankte. Der ironische Gedanke eines liebenden Cellos, das von den rivalisierenden Geigen und der Bratsche verhöhnt wird, wurde in diesem Ständchen kapriziös realisiert…? „Blutvoll und sehr musikantisch“ - so wird Schumanns Klavierquintett gerne beschrieben. Wie dies in einer perfekten Realisierung aussehen kann, führten das Faust Quartett und Cordelia Höfer mit kraftvollem Duktus vor. […] Im Scherzo trat der helle Charakter des Werkes wieder endgültig hervor, wobei es den Musikern gelang, auch die unruhig jagende Hast, mit welcher der Komponist den Satz durch verschiedene Tonarten treibt, als ein erregendes Hörerlebnis darzustellen. […] Das Doppelfugato, welches den Schluss einleitet, geriet zum fantastischen Höhepunkt. Eine Interpretation, welche dem romantischen Hauptmotiv des Werkes voll gerecht wurde. Brausender Jubel belohnte das Ensemble für diesen Abend der musikalischen Köstlichkeiten.
(Badische Zeitung, 09.08.2010)
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